Koh Tao & Nang Yuan



Meine Lieben…entschuldigt bitte, dass ich so lange nichts hab von mir hören lassen, aber ich hatte wirklich viel zutun und kam einfach nicht dazu zu schreiben… 🙁 Aber jetzt berichte ich euch über unseren Urlaub auf

KOH TAO 🙂

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Wir machten uns also mit der Fähre auf den Weg nach Koh Tao. Wir waren von Koh Samui ca. 2 Stunden auf dem Wasser unterwegs, bis wir auf Koh Tao ankamen. Die Fährenfahrt war sehr angenehm und die Zeit ging auch ziemlich schnell vorbei. Nach ca. 30-45 Minuten hält die Fähre auch auf Koh Phangan. Hier sind viele aus- oder zugestiegen. Dann fährt man noch ca. 1,5 Stunden weiter bis nach Koh Tao. Als wir dann auf Koh Tao ankamen, waren wir erstmal etwas orieniertungslos. Es standen jede Menge Leute am „Piere“ mit Schildern und riefen durcheinander. Das verwirrte uns aber wir kämpften uns durch die Menschenmassen und sind einfach mal Richtug Süden los spaziert, da wir vor Ort ja noch keine Unterkunft gebucht hatten. Wir waren also völlig planlos und machten uns auf die Suche nach einer schönen Unterkunft.

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Zu erst steuerten wir das „Charm Churee Village Resort“ an das sehr weit südlich der Insel liegt. Zu Fuß waren das ca. 15 Minuten vom Piere aus, aber in der Hitze (bestimmt 35 Grad) und mit den „schweren“ Rucksäcken war das wirklich sehr anstrengend. Naja. Wir kamen also dann, nachdem wir durch einen Urwald und viele, viele Stufen auf und ab gegangen waren, im Resort an und fragten, ob sie für eine Woche ein Zimmer zu vergeben haben. Sie hatten zwar mehrere Zimmer frei, aber das „billigste“ für umgerechnet 125 Euro die Nacht/2 Personen. Das war uns natürlich viiiiiel zu teuer und so machten wir uns wieder auf den Weg zum nächsten Resort.

„Sensi Paradise Resort“ war die nächste Unterkunft die wir ansteuerten. Total verschwitzt kamen wir dort an und fragten auch dort nach möglichen freien Zimmern und bekamen dort gleich einen Begrüßungscocktail (eigentlich war es nur mega kalter Traubensaft mit Eis, aber es hat sich angefühlt als wäre das, das beste Getränk was ich je getrunken habe 😀 ). Nachdem die netten Damen uns dann sagten, dass sie Zimmer frei haben und die ca. 75 Euro pro Nacht/2 Personen kosten würden, wir aber 3 mal das Zimmer wechseln müssten, entschieden wir uns dennoch dort zu bleiben. Und es war wirklich die richtige Entscheidung.

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Wir hatten super Zimmer bzw. eigene kleine Holzhütten, mitten im Urwald. Und auch das wir 3 mal „umziehen“ mussten, störte uns kein bisschen, denn so haben wir im gesamten Resort überall mal gewohnt und konnten die Hotelanlange von verschiedenen Orten überblicken. Im Nachhinein würde ich sogar sagen, dass mir das lieber war, als wenn wir eine Woche im selben Zimmer gewesen wären, denn so hatten wir immer ein bisschen Abwechslung.

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Das Resort ist wie eine Art kleines Dorf aufgebaut und überall wohnt man in wunderschönen Holzhütten, die alle sehr stilvoll eingerichtet sind. Ich war total begeistert. Vor allem das erste Zimmer hat es uns wirklich angetan. Hier haben wir die ersten 2 Tage gewohnt. Jedes Zimmer ist natürlich im asiatischen Stil eingerichtet und überall gibt es eine komplett gefüllte Minibar. Von Knabbereien, über Obst, bis hin zum Schnaps konnte man hier alles finden. Natürlich nicht umsonst, aber auch nicht für sehr viel Geld. Außerdem gab es jeden Tag zwei frische und kalte Flaschen Wasser, die auch kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Auch das Obst war umsonst, was wir aber erst im Zimmer Nummer 3 heraus fanden, aber immerhin 😀 .

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Nachdem wir dann am ersten Tag unser Zimmer bezogen und etwas ausgepackt hatten, gingen wir sofort zum Strand und ich muss sagen: Der Strand war ein absoluter Traum. Das Wasser war hier schon bereits viel klarer als auf Koh Samui und der Strand war wirklich weiß, fast schneeweiß. Wie im PARADIES. Natürlich hatten wir unsere Schnorchelausrüstungen dabei und machten uns direkt auf ins Wasser um die Unterwasserwelt zu entdecken. Mein Freund und ich sind richtige Wasserratten und könnten stundenlang schnorcheln und das Meer unsicher machen. Wir haben auch vor für unseren nächsten Urlaub einen Tauchschein zu machen. *jippiiiiiiii*

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Als die Sonne unterging gingen wir zum Essen in unser Hotelrestaurant und saßen dort auf einer Terasse direkt über dem Meer und ließen dort den ersten Abend ausklingen. Wir waren so glücklich darüber, das wir da waren, denn wir fanden sofort, dass Koh Tao noch um einiges schöner ist als Koh Samui. Auf Koh Tao ist es nicht so touristisch, sondern sehr einheimisch und wirklich einfach nur schön. Wunderschön….

Am nächsten Morgen hatten wir geplant nach dem Frühstück verschiedene, südlich gelegene Strände anzuschauen. Wir machten uns recht früh auf den Weg zum ersten Strand und fanden sehr schnell heraus, dass der Weg zu den einzelnen Stränden, absolut kein Zuckerschlecken werden würde. Wir gingen wirklich sehr lange durch einen Wald mit mal sehr steilen und mal sehr wackeligen Wegen. Kreuz und quer und mal wieder ohne wirkliche Beschilderung suchten wir den Weg zum „Sanue Beach“. Nach ungefähr 20-30 Minuten „umher irren“, einer kurzen Begegnung mit einem Krokodil (jaaaaa ein echtes Krokodil mitten in der Wildnis. Und auch wenn es „nur“ ca. 70 cm groß war, habe ich mich ganz schön erschreckt 😀 ), tausenden Stufen und verschiedenen Kreuzungen, kamen wir dann endlich an dem schönen Strand „Sanue Beach“ an. Der Strand war wirklich traumhaft, aber auch sehr, sehr klein. Leider waren dort auch relativ viele Menschen, die wahrscheinlich zu dem Hotel gehörten, was dort direkt gebaut war. Aber es hat sich dennoch gelohnt. Nach einer Verschnaufpause und einer Abkühlung im Meer machten wir auf den Weg zum nächsten Strand, aber den sollten wir niiiie erreichen, denn dieser Weg war einfach noch verwirrender als der erste. Unterwegs trafen wir ein deutsches Pärchen, die den selben Plan wie wir hatten, nur eben in entgegengesetzte Richtungen und die waren genauso planlos und orientierungslos wie wir. (Wenigestens lag es so nicht an unserer „Blödheit“ 😀 ) . Als wir dann ca. 30 Minuten in der Gegend rumliefen und einfach kein Strand mehr in der Nähe zu sehen war, entschlossen wir uns, den ganzen Weg wieder zurück zu gehen.

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Als wir dann nassgeschwitzt wieder in unserem Hotel ankamen und uns etwas ausruhten, gingen wir kurz in die „Stadt“ und kauften uns ein paar Sachen wie Wasser usw. Die „Stadt“ ist wirklich sehr einheimisch und eigentlich auch viel mehr ein kleines Dörfchen als eine Stadt.  Überall laufen Hunde frei rum, die aber keinesfalls unterernährt aussehen oder gefährlich sein könnten. Und man wird an jeder Ecke angesprochen und gefragt ob man mit einem „Taxiboot“ irgendwo hingebracht werden möchte. Natürlich haben wir nach unserem Abenteuer auch gleich verstanden warum. Die meisten Strände, bzw. Gegenden sind wohl nur mit Taxibooten, gut erreichbar. Naja so viel dazu. Hätten wir das bloß vorher gewusst, hätten wir uns den „Spaziergang“ am Vormittag sparen können. Aber jetzt wissen wir Bescheid und sollten wir irgendwann mal wieder auf Koh Tao landen, machen wir eine Strandtour mit dem Taxiboat. Aber immerhin könnt ihr aus unseren Fehlern lernen und wisst jetzt direkt wie ihr am Besten von A nach B kommt.

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Nach ein paar Tagen am Strand, vielen Schnorchelausflügen und einer kleinen Shoppingtour in unserem kleinen Dörfchen, entschlossen wir uns an einem Tag mit dem Taxiboot auf die von unserem Hotel aus gegenüberliegende Insel „Nang Yuan“ zu fahren und dort einen Tag zu verbringen. Einen Tag bevor wir diese Tour machen wollten, fragten wir an unserer Hotelrezeption nach, wie das alles funktionieren würde und sie sagten uns, wir sollen einfach den Tag und die Uhrzeit mitteilen und dann würden wir dort mit dem Taxiboot rüber gefahren werden. Und so machten wir das dann auch. Wir packten also an Tag X unsere sieben Sachen, vor allem unsere Schnorchelausrüstung ein, und wurden mit dem Taxiboot auf die ca. 15 Minuten entfernte Insel „Nang Yuan“ gebracht. Wir vereinbarten mit unserem netten „Taxiboatfahrer“ eine Uhrzeit, wann wir wieder abgeholt werden wollten und verbrachten dann den Tag auf der Insel.

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Vor Ort angekommen, mussten wir beide 100 Baht/Person Eintritt bezahlen (umgerechnet 2,50 Euro) und mussten leider direkt unsere Schnorchelflossen abgeben. Was aber okay war, denn man durfte die nicht benutzen, damit man die schönen Korallen nicht ausversehen kaputt macht und das verstehen wir natürlich. Das Abgeben kostete auch nichts und man bekam eine Nummer die man hinter her wieder abgeben konnte, um die Sachen zurück zu bekommen. Als wir dann um die Ecke gingen sahen wir erst einmal wie schön die Insel wirklich ist und ich dachte sofort, jetzt sind wir im Paradies angekommen. Hier war das Wasser noch viel türkiser und der Strand noch viel weißer, als schon auf Koh Tao und da war es auch schon ein Traum. Das war echt paradiesisch und mir blieb kurz der Atem stehen. Man muss unbedingt einen Tagesausflug auf Nang Yuan machen wenn man sowieso schon auf Koh Tao ist!!!

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Zu erst steuerten wir den „Viewpoint“ an und gingen über einen selbstgebauten Weg entlang riesiger Felsen, direkt am Wasser. Anschließend folgten viele Treppen durch den Wald hoch zum Aussichtspunkt. Ich dachte eigentlich wir würden da mit Sicherheit länger als eine halbe Stunde hochlaufen müssen, aber das war Gott sei Dank nicht so. Ich glaube wir haben so 15 Minuten gebraucht, dann waren wir schon oben. Natürlich trotzdem nassgeschwitzt 😀 aber der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt. Die Bilder zeige ich euch jetzt. Ich denke ihr seid genauso begeistert wie ich und es war wirklich so schön wie auf den Fotos, ich habe nichts bearbeitet. 🙂

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Nachdem wir auf dem Viewpoint ein paar Fotos gemacht haben, gingen wir auch wieder runter zum Strand und dort sprangen wir sofort ins Wasser um zu schnorcheln. Hier gab es zwar erstmal weniger zu sehen als auf Koh Tao, was uns erst etwas enttäuscht hatte, aber als wir dann auf der anderen Seite des Strandes tauchen waren, war es wirklich wunderschön. Viele, viele bunte Fische und tolle Korallen konnte man dort sehen und das Wasser war so durchsichtig, das man bis zu seinen Füßen gucken konnte. Nach 4 Stunden war unser „Tagesausflug“ dann leider schon vorbei und wir wurden wieder von „unserem“ Taxibootfahrer abgeholt und zurück ins Hotel gefahren.

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Dort begrüßten uns dann erstmal zwei schwarze Krebse 😀 Leider habe ich die nicht fotografiert, aber habt ihr schonmal gesehen, wie sich Krebse bewegen? Die stellen sich auf (versuchen sich wohl groß zu machen) und laufen dann seitlich in die Richtung in die sie wollen und das Alles sogar sehr schnell 😀 Das war wirktlich witzig mit anzusehen.

Am letzten Abend gingen wir noch in eine Bar etwas die Straße runter, ins „whitening“. Die Bar war sehr schön eingerichtet, alles komplett in weiß gehalten und ein weißer Baum stand dort auch mitten im Raum als Pfosten. Leider waren die Preise hier sehr teuer und die Cocktails haben dann noch nicht einmal geschmeckt. 🙁 schadeeeeeeeeeeeeeeee…

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Achja, mir fällt gerade ein, dass ich noch nicht viel über das Essen in Thailand geschrieben habe. Alsooooo…das Essen. Also ich fand es sehr gut, aber teilweise echt viiiiel zu scharf und manchmal wusste man eben nicht was man bestellt. In den Karten stand zwar immer alles noch auf englisch, aber wenn dir vereinzelnd Wörter fehlen ist es manchmal auch nur eine Raterei gewesen. Ich hatte auf Koh Samui dann mal das Pech, dass ich eine mega scharfe Suppe bekommen habe, mit irgendwas drin, das aussah wie Erbsen aber innen drin flüssig war und da war ich sehr enttäuscht. Aber Gott sei Dank war das nicht alles so. Es hat generell überall wo wir gegessen haben sehr gut geschmeckt und ich hatte auch keine Probleme mit dem Magen. Mein Freund allerdings schon, der arme Kerl. 🙁 Naja so viel dazu 😀

Am vorletzten Tag unserer Thailandreise, ging es zurück nach Koh Samui, da wir von dort aus zurück nach Deutschland flogen, mit einem Zwischenstopp in Bangkok.  Wir fuhren also morgens wieder mit der Fähre zurück nach Koh Samui und checkten wieder im alten Hotel „Punnpreeda Beach Resort“ ein, da wir hier wussten was wir haben und das Hotel nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt war. Wir buchten das Hotel auch bevor wir nach Koh Tao reisten, da wir sicher gehen wollten, dass wir dort auch wieder ein Zimmer bekommen. Also ging es wieder zurück nach —> KOH SAMUI 🙂

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