Hundeliebe



Ai, ist denn heut´ schon Weihnachten?

Überraschungsbox von

Luckypetbox

29. November 2016


Heute zeige ich euch mal ausnahmsweise etwas, was nicht für mich bestimmt war sondern für meine kleine Fellnase Zorro, denn natürlich bekommt auch mein kleiner Schatz hin und wieder mal Überraschungen und über diese hat er sich besonders gefreut! Dieses Mal gab es nämlich eine ganz besondere Überraschung und wir wussten auch dieses mal beide nicht, was sich in seinem Paket so tolles versteckt. Und das hat das Ganze wirklich überaus spannend gemacht. Für uns beide.  Aber jetzt will ich euch erst einmal erzählen, was er genau bekommen hat. Und zwar gab es für Zorro eine Luckypetbox. Kennt ihr nicht? Dann müssen wir das JETZT unbedingt ändern.
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Bei Luckypetbox gibt es für Hunde und Katzen  Überraschungsboxen die ihr zum Beispiel zum Geburtstag, zu Weihnachten oder natürlich auch einfach mal so bestellen könnt. Das witzige ist: ihr wisst vorher selbst nicht was sich in der Box befindet! Aber natürlich kauft man hier trotzdem nicht die „Katze im Sack“. Vor jeder Bestellung füllt man nach dem man zwischen drei Boxen , zum einen der Standardbox mit Leckereien und Spielzeug, der Premiumbox auch mit Leckerein und Spielzeug aber insgesamt mit mehr Auswahl und der Lecker-Schlecker-Box mit nur Leckerein für den kleinen Vierbeiner entschieden hat, einen kleinen Fragebogen aus. Zunächst wählt ihr einen Anlass aus (Geburtstag, Weihnachten und Dankeschön), dann ob für die Box für eure Katze oder euren Hund sein soll, und dann geht es auch schon an die Eigenschaften der Fellnase,  was ich echt super finde. Hier werden also alle Spielsachen und vor allem die Leckerchen genau auf euren Hund oder eure Katze abgestimmt. Ihr braucht also keine  Sorge haben, dass das Spielzeug für euren kleinen Chiwawa zu groß ist oder in den Leckerchen irgendwelche Bestandteile drin sind die euer Tier nicht verträgt oder allergisch darauf reagiert. Ist das nicht klasse? Ist es!
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Nachdem ihr also ausgewählt habt, welche Box ihr haben möchtet und für welches Tier ihr eine Box bestellen möchtet, werdet ihr nach der Größe des Tieres gefragt. Hier werden euch drei Größen mit jeweils total witzigen Bildern angeboten (klein, mittel, groß). Nachdem ihr das gemacht habt, werdet ihr auch direkt zum nächsten Schritt weitergeleitet. Man wird hier also wirklich von Schritt zu Schritt geführt und kann gar nichts falsch machen. Es ist wirklich kinderleicht. Danach werdet ihr nach Eigenschaften eures Hundes gefragt. Es gibt zur Auswahl: verschmust, verspielt und scheu. Hier sind aber auch alle Antwortmöglichkeiten auswählbar. Also ihr könnt hier bis zu 3 Eigenschaften anklicken und dann geht es auch schon weiter zum nächsten Schritt. Beim nächsten Schritt werdet ihr nach den eben schon erwähnten Unverträglichkeiten eurer Fellnase gefragt. Hier könnt ihr alles eintragen auf das euer Hund schlecht reagiert und was er vielleicht auch so gar nicht leiden kann. Denn er soll ja Freude an seiner Box haben. Und wer möchte schon ein Leckerchen bekommen, das er überhaupt nicht mag. Mein Zorro mag zum Beispiel Karotten aber jedes Mal wenn er sich gefressen hat übergibt er sich danach. Das habe ich zum Beispiel Luckypetbox mitgeteilt. Auch  mag mein Zorro absolut keine Bananen, da verzieht er richtig das Gesicht wenn er mal an einer Banana riecht und läuft weg. 😀 Im nächsten Schritt könnt ihr dann den Namen eures Hundes eingeben. Das finde ich sehr süß, denn auf der mitgelieferten Karte stand auch ganz süß geschrieben „Für Zorro“. Als letzten Schritt gebt ihr dann noch den Geburtstag eures Lieblings ein und danach könnt ihr eure ausgewählte Box „ins Körbchen legen“. Super Sache und vor allem super einfach. Zorro hat dann in der vergangenen Woche eine Überraschungsstandardbox in der Weihnachtsedition zugeschickt bekommen und wir haben sie zusammen ausgepackt und nun möchte ich euch endlich den Inhalt genauer zeigen. Zunächst wurde ich mal wieder von meinem kleinen Schatz sowas von überrascht, denn als er freudig merkte, dass dieses Pakekt wirklich ganz allein für ihn ist, war er nicht mehr aufzuhalten. Es wurde an allen Seiten geschnüffelt und immer wieder an dem Bändchen gezogen mit dem das Paket liebevoll eingepackt war. Und Zorro hat es wirklich geschafft, die Schleife komplett alleine aufzuziehen. Mein kleines Naturtalent.
unspecified-1Als erstes haben wir ein Tauspielzeug der Firma „Pepper´s Choice“ ausgepackt. Natürlich passend für Weihnachten  in den Farben rot weiß. Zorro hat sich darüber sehr gefreut aber war sooo neugierig auf den weiteren Inhalt seiner Box, dass er das Spielzeug erstmal außer Acht gelassen hat.
unspecified-9Als nächstes war dieser sowas von süße kleine Elch von der Firma „Karlie Flamingo“ drin. Den hat Zorro sofort angefallen und wollte ihn mir aus der Hand schnappen, aber ich wollte mir den Elch natürlich auch selbst erstmal genauer anschauen und alle Schilder entfernen, bevor Zorro dann damit spielen durfte. Als ich dann entdeckt habe, dass das Ding auch noch quietscht, war Zorro völlig außer Rand und Band. Die Schilder konnten gar nicht schnell genug ab sein, dann wurde mir der kleine Elch schon entwendet und schwanzwedelnd damit weg gelaufen. Und dann ging es erstmal 5 Minuten hin und her in der Wohnung und der Elch wurde durch die Gegend geworfen und wild geschüttelt. Absoluter Volltreffer. Der Elch besteht aus sehr festem Material, was ich super finde. Wie oft habe ich nämlich Spielzeug für Zorro gekauft, die aus nicht so robusten Materialien bestanden und dann innerhalb einer Stunde zerlegt waren und die Wattebäusche nur so rumflogen. Das ist hier auf jeden Fall nicht so. Zorro kaut jetzt schon 4 Tage auf dem Elch rum und bis auf das ihm die Ohren fehlen, geht es dem Elch noch gut. NOCH!
unspecified-11Die nächste Überraschung war ein Leckerlie. Und zwar wie eine Art Lutscher mit einem kleinen Männchen aus Keksmännchen an einer Kaustange befestigt und das alles versteckt in einem kleinen Nikolaussäckchen. So, so goldig, ich sag´s euch. Zorro wollte ihn natürlich direkt auffressen aber das ging natürlich noch nicht weil Mama ja noch Fotos machen musste.
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Die nächsten Leckerchen die in seiner Box waren, waren  „Mini Wildis“ von der Firma „Pets Doli“. Diese wurden auch gleich probiert und für gut befunden.
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Eine weitere Leckerei war ein Festtagshundekuchen mit Apfel und Zimt von der Firma „Jeffo“ aus Deutschlands feinster Hundebäckerei. Sieht auf jeden Fall super aus, aber Zorro hat ihn noch nicht gegessen, den gibt es erst am Wochenende. Aber ich finde das ist eine super Idee und er wird ihm bestimmt schmecken.
unspecified-18Die letzte Überraschung war eine super weiche Kuscheldecke. Natürlich in rot und mit einem süßen kleinen Weihnachtsmann umwickelt. Ich habe erst beim zweiten hingucken und dann beim Aufmachen der Decke gemerkt, dass der Weihnachtsmann der um die Decke gebunden war, ein separates eigenes Spielzeug mit Quietschi innen drin ist. Darüber hat Zorro sich natürlich auch gleich her gemacht, so dass er sich letzten Endes nicht entscheiden konnte ob er den Weihnachtsmann oder den Elch lieber hat 😀 Momentan wird auch immer mal wieder zwischen den beiden Spielzeugen gewechselt, aber es hat sich rauskristalliersiert das der Elch sein absoluter Liebling ist.
unspecified-19Liebes Luckypetbox-Team: ich bin absolut begeistert von eurer Box und der Auswahl eures Inhaltes für meinen kleinen Zorro. Man merkt wie viel Liebe in der Zusammenstellung der Box steckt und wie viel Herzblut ihr in eure Arbeit legt. Zorro hat sich so sehr gefreut, das ich richtig gerührt war und ich habe mich auch sehr gefreut und ich bin wirklich dankbar darüber, das wir die Möglichkeit hatten mitunter einer der ersten zu sein, die die Weihnachtsbox testen durften. Danke für eure tolle Idee und danke für eure liebevolle Arbeit. Ich werde auf jeden Fall für Januar (da hat Zorro nämlich Geburtstag) noch eine Box bei euch bestellen und bin mir jetzt schon sicher, dass Zorro sie lieben wird.
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Also, wer seinem kleinen Vierbeiner eine mega große gigantische Freude machen will der sollte AUF JEDEN FALL mal bei Luckypetbox vorbei schauen. Den Link zur Seite findet ihr hier: https://www.luckypetbox.com/de/.
 

DANKE AUCH IM NAMEN VON ZORRO

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Angst – na und?!

28. Oktober 2016


Heute wollte ich euch mal über den Alltag mit unserem Hund Zorro berichten, denn Zorro ist kein „normaler“ Hund und natürlich gibt es dann auch keinen „normalen“ Alltag. Aber erst einmal mehr über Zorro: wie der ein oder andere vielleicht weiß, haben wir unseren kleinen Vierbeiner aus einem Tierschutzverein “Respektieregrenzenlos“, die mit einer Stelle in Spanien – Alicante zusammen arbeiten. Dort werden fast täglich Hunde gefunden, aufgenommen, versorgt und letzten Endes dann an hoffentlich immer super liebe Familien vermittelt. Aber das die Familien super lieb sind, davon gehe ich eigentlich aus, denn die Tierschutzbetreibenden achten wirklich sehr genau darauf, wo die kleine Fellnase hin kommt. Es werden vorab Gespräche geführt und es findet sogar ein Besuch in dem neuen Zuhause statt, um auch zu schauen, in welches Haus der kleine Racker dann einziehen wird. Nun weiter zu unserem Zorro. Zorro wurde laut Tierschützerin, zusammen mit seinem kleinen Bruder Yogi, im Alter von 5-6 Wochen in einem Karton im Gebüsch gefunden. Die kleinen wurden da reingesteckt und in der Bullenhitze in Spanien einfach sich selbst überlassen. Völlig dehydriert wimmerten die beiden um ihr Leben und wurden GOTT SEI DANK gehört und bei der Pflegestelle in Spanien abgegeben und aufgepäppelt. Unser kleiner Schatz musste also für sein junges Alter schon ziemlich viel weg stecken und ich will gar nicht daran denken, was er wohl noch alles erlebt haben muss.

Dementsprechend geprägt und ängstlich ist unser kleiner Mann nun aber auch. Als wir Zorro bekommen haben, merkten wir erst nach und nach wie ängstlich er ist, denn eigentlich seit dem mir der kleine Mann das erste Mal im Arm lag, verhielt er sich mir und meinem Freund gegenüber so, als würde er schon ewig zu unserer Familie gehören. Es gab überhaupt keinen Moment wo wir dachten er ist uns gegenüber ängstlich  oder er vertraut uns nicht oder dergleichen. ÜBERHAUPT NICHT. Erst als wir Besuch bekamen oder er andere Hunde kennen lernte, kristallisierte sich nach und nach heraus, wie viel Angst er manchmal einfach hat. Mit der Zeit ist das zwar besser geworden, aber ich denke wir werden niemals einen Hund haben, der sich von allen anfassen oder streicheln lässt oder der von Anfang an aufgeschlossen mit Mensch oder Tier spielen wird. Aber das ist okay. Ich möchte mich ja auch nicht von jedem anfassen lassen also warum sollte mein Hund das wollen!?

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Natürlich ist so ein Alltag mit einem ängstlichen Vierbeiner nicht immer einfach. Er hat so seine Hundefreunde und seinen Personenkreis aufgebaut, mit denen er spielt und denen er vertraut und bei denen er sich eben auch völlig „normal“ verhält, aber ich denke darüber hinaus wird es so schnell nicht gehen. Anfangs dachten wir natürlich, dass das Ganze sehr problematisch sein wird, aber wenn man erst einmal in die Situation rein gewachsen ist, weiß man auch wie man in den verschiedensten Momenten reagieren und handeln muss. So weiß ich z.B. mittlerweile dass es falsch ist dem Hund zu sagen „alles ist gut“, wenn er ängstlich und mit dem Schwanz Richtung Bauch auf dem Boden zu dir gekrochen kommt, nur weil ein Auto an uns vorbei gefahren ist. Oder das es falsch ist die Straßenseite zu wechseln, nur weil auf der Seite auf der wir uns gerade befinden ein Fahrradfahrer unterwegs ist. Und es ist auch alles besser geworden. Klar hängt auch bei einem Hund das Verhalten viel mit der Stimmung oder Tagesform ab, aber wir können mittlerweile ohne Probleme an der Straße Gassi gehen und auch Fahrradfahrer sind kein Problem mehr.

Auch alleine zu Hause bleiben ist kein Problem. Das hat seit Beginn an wirklich gut geklappt. Zwischendurch gab es mal eine Phase in der er wohl pausenlos geweint hat als wir Weg waren, aber das ist mittlerweile nicht mehr so.

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Zorro ist auch von seiner ganzen Art her ein sehr sensibles Wesen. Er ist sehr wehleidig und braucht sehr viel Liebe und Geborgenheit. So kann es schon mal sein, dass er sich beim z. B. Runterfallen eines Gegenstandes so erschreckt und dann in den hellsten Tönen quietschend auf uns zu gerannt kommt, so als hätte man ihm gerade etwas ganz Schlimmes angetan.  Aber auch hier wissen wir mittlerweile mit umzugehen. Und auch das Zorro so liebebedürftig und anhänglich ist – er will wirklich fast pausenlos gekrault oder geknuddelt werden – stört uns nicht im geringsten. Wir lieben ihn. Er ist für uns alles und das zeigen wir ihm auch so oft es geht. Wir kuscheln mit ihm und er kuschelt mit uns – er drückt sein Köpfchen dann richtig gegen uns und schließt dabei die Augen und ab und zu gibt es auch mal ein Küsschen.

Natürlich ist es auch schwierig sich mit Zorro in eine Cafe zu setzen, denn das bedeutet für ihn puren Stress, aber auch da muss er ab und zu mal durch. Man muss eben versuchen, diesen ängstlichen Tieren beizubringen, dass das alles normale Situationen sind und ihm keiner etwas tut. Und solche Situationen dann zu meiden, ist natürlich auch keine Lösung oder gegebenenfalls sogar Kontraproduktiv. Wir können dann zwar nicht so entspannt dort sitzen, wie es vielleicht andere mit Hund können, aber unser Schatz hat eben auch schlimme Erfahrungen in seinem kurzen Hundeleben machen müssen, und jetzt versuchen wir ihm das Beste Hundeleben zu ermöglichen, denn das hat er mehr als verdient. Und dafür nehmen wir auch in Kauf die ein oder andere schwierige oder „anstrengende“ Situation zu meistern.

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Vieles ist natürlich auch mit Sorgen verbunden. Machen wir das richtig? Warum hat er wieder Angst? Geht es ihm nicht gut? Was können wir machen, damit er nicht mehr so viel Angst hat? Aber auf das alles gibt es eben nur eine Antwort – man muss es in erster Linie akzeptieren und am Ball bleiben. Damit meine ich, dass es jeden Tag aufs Neue Arbeit kosten kann und es auch manchmal Tage gibt, wo er eben doch noch Angst vor den „bösen“ Radfahrern hat, aber wen juckt das schon!? Mich mittlerweile nicht mehr, da ich weiß wie ich damit umgehen muss und wie wir unserer Fellnase deutlich machen können, dass alles gut ist und ihm nichts passiert. Glaubt mir, er dankt es euch jeden Tag. Und schimpft nicht mit eurem Hund, wenn es mal einen Tag nicht so gut läuft, wie vor ein paar Tagen – mit euch schimpft ja auch keiner, wenn ihr einen schlechten Tag habt.

Ich erinnere mich auch noch an unseren ersten Spaziergang. Zorro wollte null, aber wirklich überhaupt nicht auch nur einen Zentimeter an der Leine gehen. Zitternd hat er sich auf dem Boden zusammen gekauert und die Ohren angelegt, den Schwanz eingezogen und uns angeguckt, als würde gerade das Schlimmste mit ihm passieren was man ihm so antun könnte. Aber auch das haben wir in den Griff bekommen. Mittlerweile ist es sogar so, dass sobald er nur die Leine oder sein Geschirr sieht, er auf uns zugelaufen kommt, wie ein Zirkustier durch die Schlaufe des Geschirrs hüpft und wie ein Känguru so lange vor der Haustür auf und ab springt, bis es dann endlich los geht. Ihr seht – alles ist machbar. Es sollte aber auch jedem bewusst sein, wenn ihr euch dafür entscheidet ein Tier bei euch aufzunehmen, ihr ihn mit jeder Eigenschaft, mit jeder Bürde und auch mit voller Liebe nehmen müsse wie er eben ist. Auch wenn es manchmal schwierig ist, die Liebe die er euch zurückgibt, macht das alles wieder gut und lohnenswert. Ich würde meinen Zorro nie wieder hergeben und um nichts in der Welt gegen einen „normalen“ Hund austauschen. Er ist perfekt so wie er ist und wir versuchen ihm das perfekte Hundeleben zu ermögliche, das er verdient hat und wir hätten niemals gedacht, dass man auf Anhieb so viel Liebe für ein Lebewesen entwickeln kann.

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Der Anfang einer ganz großen Liebe

06. Oktober 2016


Darf ich vorstellen?! Das ist unser kleiner Schatz Zorro. Zorro ist am 21. Januar 2015 geboren und seit dem 16. Mai 2015 Mitglied in unserer Familie. Ich habe mir schon lange einen Hund gewünscht, da ich von klein auf immer mit Hunden um mich herum aufgewachsen bin und Hunde schätzen und lieben gelernt habe. Ein Leben ohne Hund kam für mich auf die Dauer nicht mehr in Frage und so begann ich meinen Freund dazu zu „überreden“ einen kleinen Vierbeiner zu adoptieren und ihm ein liebevolles Zuhause zu schenken. Die anfänglichen Überredungsversuche scheiterten natürlich, da mein Freund anfänglich von der Verantwortung die eben so ein Hund mit sich bringt, noch nicht so viel wissen wollte – was wahrscheinlich auch daran lag, dass wir erst knapp über ein Jahr zusammen waren als ich schon damit anfing – aber für mich war von Anfang an klar, ich möchte wieder einen Hund in meinem Leben haben.

Und irgendwann war es soweit, als ich eigentlich schon gar nicht  mehr richtig damit rechnete, dass wir so schnell einen Hund bei uns aufnehmen würden, kamen wir durch Zufall auf eine ganz tolle Tierschutzseite und zwar auf www.respektieregrenzenlos.de. Dort suchten viele, meist ausgesetzte oder zugelaufene Hunde aus Spanien ein neues Zuhause und da wir uns einig waren, einem Hund ein Zuhause schenken zu wollen, der über einen Tierschutzverein kommt, war unsere Neugier natürlich sehr groß. Vor allem meine 😀 . Uns stieß sofort der kleine „Zorro“ ins Auge mit seinem „Schlafzimmerblick“ wie immer sage und seinen süßen Schlappohren und es war Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Gesprächen und vielen Überlegungen, ob wir jetzt bereit dazu sind, diese Verantwortung auf uns zu nehmen war klar: Zorro sollte unser Familienmitglied werden!!! 🙂

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Auf der Homepage des Vereins stand, dass man Zorro völlig dehydriert und wimmernd in einem Karton im Gebüsch gefunden hat, zusammen mit seinem kleinen Bruder! DAS MUSS MAN SICH EINMAL VORSTELLEN…wer steckt bitte zwei völlig wehrlose kleine Welpen (oder natürlich auch sonstige Tiere) in einen Karton und überlässt sie in der spanischen Hitze sich selbst!? GRAUSAME MENSCHEN! (die würde ich gerne einmal kennen lernen).

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Ich kann mich auch gar nicht mehr so genau an alles erinnern, weil es doch alles ziemlich schnell ging, aber ich hatte ruck zuck eine Email an die Kontaktdaten geschickt mit der Nachricht, dass wir uns für den kleinen Zorro interessieren und ihm gerne ein neues Zuhause schenken würden. Nach ein paar Telefonaten indem sich die nette Dame vom Verein über verschiedene wichtige Dinge, wie Beruf und tägliche Arbeitszeit, Möglichkeiten wie Garten usw. erkundigte, machten wir mit ihr einen Termin in unserer Wohnung aus, denn natürlich möchten die Leute sich auch vergewissern, wo die Hunde hin kommen und wie es ihnen dort gehen wird.

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An Tag X war ich ziemlich nervös. Natürlich wusste ich das unsere Voraussetzungen Zorro ein Zuhause schenken zu können nicht schlecht waren, da mein Freund durch sein Studium wirklich viel daheim ist, aber Angst dass es etwas schief gehen könnte, hat man natürlich trotzdem. Das Treffen lief aber super gut und dann wurde auch schon der Schutzvertrag aufgesetzt und ein Termin mitgeteilt, an dem der kleine Zorro nach Deutschland kommen sollte.  Leider waren es bis zu dem Termin noch zwei Monate, aber natürlich müssen die kleinen vollständig nach den EU-Einreisebestimmungen geimpft, gesund und vor allem gechipt sein. Und der kleine hatte noch so einige Impfungen vor sich. Die Zeit zog sich soooooo sehr, ich sag es euch. Ich bin fast durchgedreht so sehr habe ich mich nach dem kleinen gesehnt und unser Zuhause war auch schon vollständig eingerichtet und alles war bereit unserem kleinen Schatz in unsere Familie aufzunehmen. (Bestellt wurde natürlich SOFORT nachdem Treffen, als klar war, dass er zu uns kommt 😀 )

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Am 16. Mai 2015 war es dann endlich soweit. Unser kleiner Schatz würde die weite Reise auf sich nehmen und endlich nach Hause kommen. Und ich erinner mich noch an den Tag, als wäre es gestern gewesen. Ich war wieder einmal soooo aufgeregt. Ich hatte sowas wie Prüfungsangst. Habe die Nacht kein Auge zugemacht so nervös war ich, hatte Bauchweh, habe gezittert und hatte nasse Hände 😀 Naja. wir  fuhren also ein paar Kilometer zu dem ausgemachten Treffpunkt und warteten dort auf die Ankunft der Hunde. Die Hunde fuhren in einem Tiertransporter die tausenden Kilometer von Spanien nach Deutschland und waren über 15 Stunden unterwegs. Aber es ging allen gut. Diese Transporter sind natürlich auf sowas ausgerichtet und speziell für Tierüberfahrten. Jeder hat seine eigene Box, genug zu essen und zu trinken. Und dann fuhr der LKW vor. Ich hab mein Herz förmlich pochen gehört und konnte es kaum abwarten meinen kleinen Herzensbrecher in den Arm zu nehmen. Dann ging alles ziemlich schnell. Die Tür ging auf und man hörte und sah schon einige Tiere und als die Tierschützerin uns dann rief und den kleinen Racker bereits im Arm hatte (das hatte ich gar nicht mitbekommen) war es um mich geschehen. Ich ging dort hin und nahm meinen kleinen Schatz in den Arm und ich war so so so so glücklich. Das kann man echt nicht in Worte fassen. Ich hätte heulen können vor Glück. Und auch Zorro war sehr glücklich, das konnte man spüren. Es war als wäre er schon immer an unserer Seite – so vertraut.

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Nach ein paar Minuten stiegen wir dann auch schon ins Auto und fuhren nach Hause. Daheim angekommen ließen wir ihm natürlich die Zeit die er brauchte, denn alles war neu für ihn. Nach ein paar Minuten machte er sich dann alleine auf den Weg und erkundete vorsichtig sein neues Zuhause. Auch sein Spielzeug wurde sofort herumgeschleudert und dann wussten wir er war angekommen. Kaputt von der Reise wurde dann ziemlich schnell geschlafen und auch der „Papa“ war ziemlich kaputt und schlief neben dem kleinen Mann ein. So süüüüß ich sags euch. So waren wir nun endlich zu dritt und eine eigene kleine Familie.

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